Ersetzen Maschinen wirklich Menschen?

Deneme/Text: Feyza Yılmaz

Seit ungefähr zweihundert Jahren spielen Menschen eine vermehrt große Rolle in unserem Leben. Nach der Erfindung der Maschinen haben sich nicht nur unsere Gewohnheiten, sondern auch soziale Normen, Perspektiven und Gesichtspunkte zum Universum drastisch verändert. Wegen der zunehmenden Wichtigkeit der Maschinen stellt man von Anfang an die Frage, ob Maschinen den Menschen überflüssig oder unnötig machen, was in den letzten Jahren mehrmals ausführlich zur Debatte stand. Nach diesem Aufsatz sollte jeder für sich selber entscheiden können.

Wer die Maschinen bewundert, behauptet, dass die Zukunft denen gehöre. Warum? Sie sagen, dass die Maschinen sogar heute einen großen Einfluss auf alle Bereiche im Leben ausüben. Auf den ersten Blick kann man zwar dieses Argument logisch finden. Es ist richtig, dass sie in der Lage sind, viele aufgegebene Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Seit einem Jahrhundert produzieren sie zahlreiche Geräte, Kleidung oder anderes Zubehör, was vor allem Massenproduktion ermöglicht und einen erheblichen Beitrag zur Globalisierung geleistet hat. Besonders seit der Erfindung des Internets sind die Maschinen funktioneller und intelligenter als früher.

An diesem Punkt sollte man sofort eine Frage stellen, ob es wirklich rational ist, daran denken zu können, dass die Maschinen ohne Menschen alles verwalten können. Zunächst werden sie direkt von Menschen konzipiert, entwickelt und kreiert, als ein Klischee. Manchmal bewundert man tatsächlich, was für komplexe Aufgaben sie in einer Minute erledigen können. Nichtsdestotrotz steht ab und zu ein “Error” darauf und sie können einfach nicht mehr weiter. Eigentlich erzählt uns diese begabte und auch fehlerhafte Form etwas anderes. Können sie nicht hergestellt, geschaffen und einmal auf der Welt gewesen sein, um uns eine Reflexion des Weltalls widerzuspiegeln, welches ja eigentlich aus Kosmos und Chaos zusammen besteht? Wie bekannt, beeinflusst der “Butterfly effect” die Welt und kann auch vieles ändern. Zumindest ist es möglich. Diesen möglichen Kreis besitzt man selber direkt auch auf dem Körper, im Kopf und die kleine Form der Welt dreht sich in einer kleinen Kugel herum. Das kann auch manchmal Error geben, wobei er ein hervorragendes Potenzial hat, die Software der Welt sowohl in eine gute als auch schlechte Form zu verwandeln. Deswegen ist es mehr als eine einfache Auseinandersetzung oder eine Frage, ob die Maschinen den Menschen ersetzen können. Sondern, es ist eine Reflexion der Konzepte, die in verschiedenen Formen auf der Welt zur Verfügung stehen, und auf unsere Entdeckung warten.

Ein weiterer Punkt, der ins Gewicht fällt, ist, wie begrenzt die Maschinen sind. Es ist jedem klar, dass die Maschinen oder die elektronischen Geräte sehr einfach kaputtgehen. Durch ihre perfekten Fähigkeiten können sie manchmal ihre Probleme sehr schnell lösen, aber nicht immer. Kann das Gleiche nicht auch für das menschliche Gehirn oder die Menschen gelten? Wenn man seinen Körper durch falsche Ernährung, Unbeweglichkeit oder Ausnutzen beschädigt, erneuert sich der Körper blitzschnell, ohne dass man etwas merkt. In einer Minute, an einem Tag, in ein paar Monaten, oder in einem bestimmten Zeitraum. Was passiert, wenn nicht? Schlaganfall, Depression, Krankheit, und negatives Denken. Dann passiert plötzlich, sozusagen ein “Error”, den man ohne Hilfe nicht beseitigen kann. Wenn es zu spät ist, kann der Körper es nicht mehr aushalten und er bricht einfach zusammen. Er gibt einfach auf.

Die Maschinen, die Dank des menschlichen Gehirns für uns zur Verfügung stehen, zeigen uns, wie klug wir sind. Deswegen können sie uns niemals ersetzen, obgleich wir davon Angst haben. Nur ein Punkt fehlt da. Im Vergleich zu den Maschinen haben wir eine Seele, welche für die Maschinen nicht erlangbar ist. Vielleicht versteht die Menschheit dadurch an einem Tag, wie grenzenlos ihre Seele werden kann, nachdem sie die Grenzen der Subtanzen wahrnimmt. Wer weiß?

Deneme/Text: Feyza Yılmaz

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